Die kleine Andacht

Susanne Thurn
Bildrechte: Thurn

 

Die Weihnachtsbotschaft des Engels lautet nach Lukas (2,10): 

"Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids." 


Liebe Gemeinde,


mitten in der Corona-Zeit wollen wir das Fest der Liebe feiern. Vielleicht fragen wir uns darum noch einmal neu, worum es beim Weihnachtsfest eigentlich geht. Der Engel hat den Hirten verkündet, dass der Heiland geboren wurde - ein Mensch, von Gott gesandt, der die Welt wieder heil machen möchte. Durch Jesus will uns Gott zeigen, wie wir innerlich gesund bleiben können und wie uns Menschen ein heilsames Miteinander gelingt. Es geht um Mitgefühl und Liebe, die die Welt verändern können.


In der jetzigen Zeit gehört es deshalb auch dazu, dass wir uns alle bemühen, die Hygienevorschriften einzuhalten, damit möglichst wenig Menschen krank werden oder sterben. Aber natürlich wollen wir uns an Weihnachten auch gerne gegenseitig zeigen, wie sehr wir uns mögen. Wenn wir vielleicht den einen oder die andere dieses Jahr nicht besuchen können, so können wir doch miteinander Kontakt aufnehmen, telefonieren, Briefe schreiben, Päckchen schicken oder das Internet nutzen. Denn Verbundenheit ist beim Fest der Liebe besonders wichtig. So kommt die liebevolle Wärme, die Jesus so wichtig war, in die Welt und bleibt in ihr.


Besonders herzlich lade ich Sie heuer zu unserem Weihnachtsgottesdienst ein. Da wir nicht genügend Platz in der Kirche haben, feiern wir draußen im Kirchgarten. Es spielt der Posaunenchor und der Kirchenvorstand wird uns beim Krippenspiel das Weihnachtsgeschehen nahebringen. So wird es eine Feier für Groß und Klein. Weihnachten mal ganz anders, aber deshalb vielleicht besonders schön.


Ich wünsche Ihnen - trotz Corona - eine besinnliche Adventszeit und ein Weihnachtsfest voller Liebe und Verbundenheit.


Ihre Pfarrerin
Susanne Thurn